Am 9. September hat Apple vorgestellt, was dieses Jahr kommt. Drei Geräte, und eines davon gab es so noch nie. Hier steht, was davon im Alltag wirklich etwas bringt — und was nur auf dem Datenblatt gut aussieht.
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Vorweg: Wir verkaufen Dir hier nichts. Der Text soll Dir helfen zu entscheiden, ob sich ein Wechsel für Dich lohnt. Bei manchen ist die Antwort nein, und das sagen wir Dir dann auch im Laden.
Was vorgestellt wurde
Drei Modelle, und keine Basisversion:
- iPhone 18 Pro mit 6,3-Zoll-Display
- iPhone 18 Pro Max mit 6,9-Zoll-Display
- iPhone Duo — das erste faltbare iPhone
Beide Pro-Modelle sind seit dem 18. September verfügbar, vorbestellen ging ab dem 12. September. Das Duo kommt später: Vorbestellung ab 16. Oktober, verfügbar ab 23. Oktober.
Die Kamera: der eine Punkt, der wirklich neu ist
Wenn Du nur eine Sache aus diesem Text mitnimmst, dann diese: Die Hauptkamera hat jetzt eine variable Blende.
Das klingt technisch, ist aber leicht erklärt. Bisher hatte jedes iPhone eine feste Blende — die Öffnung, durch die das Licht auf den Sensor fällt, war immer gleich groß. Laut Apple sitzen beim iPhone 18 Pro jetzt sechs lasergeschnittene Lamellen in der Kamera, die sich bewegen. Vier Stufen stehen zur Wahl, von weit offen bis deutlich geschlossen.
Was Du davon hast: Weit offen holt die Kamera bei wenig Licht mehr heraus und der Hintergrund wird von allein unscharf — das ist der Look, für den viele sonst den Porträtmodus brauchen. Geschlossen bleibt dagegen von vorn bis hinten alles scharf, was bei Landschaften und Gruppenfotos hilft. Das Gerät entscheidet selbst, Du kannst es aber auch von Hand einstellen.
Dazu kommen drei 48-Megapixel-Objektive: Hauptkamera, Ultraweitwinkel und ein Tele mit vierfachem optischem Zoom. Vorn sitzen 18 Megapixel mit Center Stage. Und wer manuell arbeiten will, bekommt jetzt echte Regler für Verschlusszeit, Blende, Weißabgleich und ein Histogramm.
Ehrlich eingeordnet: Für Schnappschüsse zwischendurch merkst Du davon wenig. Wenn Du viel fotografierst, ist die variable Blende der größte Sprung seit Jahren.
Leistung und Wärme
Im Inneren arbeitet der A20 Pro, gefertigt im Zwei-Nanometer-Verfahren. Die Grafikeinheit ist rund 40 Prozent schneller als im Vorjahr, die Recheneinheit für KI-Aufgaben hat sich verdoppelt.
Interessanter als die reinen Zahlen ist die Kühlung. Apple hat eine sogenannte Vapor Chamber verbaut, eine Dampfkammer, die Wärme verteilt — mit dreifach größerer Fläche als im Vorjahresmodell. Das Ergebnis: bis zu 40 Prozent mehr Dauerleistung.
Was heißt das praktisch? Nicht, dass das Handy kurz schneller ist. Sondern dass es die Leistung hält. Wer lange Videos aufnimmt, aufwendig spielt oder unterwegs schneidet, kennt den Moment, in dem das Gerät warm wird und heimlich langsamer. Genau da setzt die Änderung an.
Akku und Display

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Beim iPhone 18 Pro nennt Apple bis zu 23 Stunden typische Nutzung und bis zu 34 Stunden Videowiedergabe. Beim Pro Max sind es bis zu 29 beziehungsweise 43 Stunden. Geladen wird schnell: rund 50 Prozent in etwa 15 Minuten mit passendem Netzteil, kabellos in etwa 30 Minuten.
Die Displays messen 6,3 und 6,9 Zoll, beide mit 460 Bildpunkten pro Zoll und ProMotion mit bis zu 120 Hertz. Im Freien schafft das Display bis zu 3.000 Nits, was bei direkter Sonne den Unterschied macht zwischen ablesbar und nicht ablesbar.
Die Dynamic Island ist kleiner geworden und zeigt jetzt bis zu drei laufende Aktivitäten gleichzeitig — Timer, Navigation und Musik nebeneinander, ohne dass eines das andere verdrängt.
Gehäuse und Farben

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Ein Aluminium-Unibody, vorn und hinten Ceramic Shield 2. Das Pro misst 71,9 × 150,0 × 8,75 Millimeter bei 211 Gramm, das Pro Max 78,0 × 163,4 × 8,75 Millimeter bei 249 Gramm. Beide sind also gleich dick — der Unterschied liegt allein in Höhe und Breite.
Die SIM-Frage: bei uns bleibt der Schacht
Vor der Vorstellung war viel zu lesen, Apple streiche den SIM-Kartenschacht auch in Europa. Das ist nicht eingetreten.
In Apples technischen Daten für Deutschland steht „Dual SIM (Nano-SIM und eSIM)“. Du kannst also weiterhin eine physische Karte einlegen. Zusätzlich unterstützen die Geräte zwei eSIM-Profile parallel, was praktisch ist, wenn Du privat und geschäftlich trennst oder viel im Ausland unterwegs bist.
Nur in einigen Ländern — darunter die USA, Kanada und Japan — gibt es die Geräte ausschließlich mit eSIM. Weil dort der Schacht fehlt, ist im Gehäuse mehr Platz für den Akku. Daher die abweichenden Laufzeitangaben, die gerade kursieren.
Wenn Du unsicher bist, ob Dein Tarif eSIM kann oder wie die Umstellung läuft: Das machen wir bei uns am Tresen in ein paar Minuten mit Dir zusammen.
Das iPhone Duo: Apples erstes faltbares

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Das ist das eigentlich Neue. Zugeklappt ein Handy mit 5,4-Zoll-Display, aufgeklappt ein 7,6-Zoll-Bildschirm — näher an einem kleinen Tablet als an einem Telefon.

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Nach Apples Angaben besteht das Scharnier aus über hundert Einzelteilen. Das Gehäuse ist Titan der Güte 5, das Gerät ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt, und das Ceramic Shield 2 soll dreimal kratzfester sein als bisher.
Der interessanteste Kniff steckt im inneren Display: Die Frontkamera sitzt unter dem Bildschirm. Keine Aussparung, keine Notch — eine durchgehende Fläche.
Beim Akku arbeiten zwei Zellen zusammen: bis zu 31 Stunden Videowiedergabe über das innere Display, bis zu 44 Stunden über das äußere. Zwei Farben stehen zur Wahl, Star White und Night Sky.
Wer sowas kauft? Ehrlich gesagt niemand, der einfach ein neues Handy braucht. Aber wenn Du unterwegs viel liest, mit zwei Apps nebeneinander arbeitest oder bisher Handy und Tablet mitschleppst — dann ist das Gerät einen Blick wert. Am besten in die Hand nehmen, bevor Du entscheidest.
Und das normale iPhone 18?
Kommt dieses Jahr nicht. Nach übereinstimmenden Berichten verschiebt Apple das Basismodell ins Frühjahr 2027, als Grund werden Lieferengpässe bei Speicher und Prozessoren genannt. Eine offizielle Bestätigung von Apple gibt es dazu bislang nicht — behandle es also als das, was es ist: gut belegt, aber nicht amtlich.
Für Dich heißt das: Wenn Du auf ein günstigeres neues Modell wartest, wird es dieses Jahr nichts mehr. Das Vorjahresmodell bleibt aber verfügbar, und genau das ist für viele die vernünftigere Wahl.
Für wen lohnt sich der Wechsel?
Lohnt sich: Wenn Du viel fotografierst oder filmst. Die variable Blende und die Kühlung sind echte Verbesserungen, keine Politur. Auch wenn Dein aktuelles Gerät drei Jahre oder älter ist, wirst Du den Unterschied überall spüren.
Lohnt sich eher nicht: Wenn Du vom direkten Vorjahresmodell kommst und hauptsächlich telefonierst, schreibst und surfst. Dann ist das Geld anderswo besser aufgehoben — zum Beispiel in einem Tarif, der besser zu Dir passt.
Kommt drauf an: Beim Duo. Das ist eine Bauchentscheidung, und die trifft man nicht nach einem Datenblatt.
Was ein Wechsel für Dich konkret bedeutet, hängt an Deinem Vertrag, Deiner Laufzeit und Deinem alten Gerät. Genau das rechnen wir bei uns im Laden mit Dir durch — bei O2, Vodafone und Telekom gleichermaßen.
Sag uns Bescheid, wenn wir Dir eins zurücklegen sollen
Neue Geräte sind erfahrungsgemäß schnell weg, und die begehrten Farben und Speichergrößen zuerst. Trag Dich in unsere Community ein und sag uns, welches Modell Dich interessiert. Wir melden uns, sobald das Gerät bei uns im Laden ist — eine Nachricht, wenn es soweit ist, sonst nichts.
Quellen: Apple Newsroom, iPhone 18 Pro und Pro Max und iPhone Duo, beide 09.09.2026 · Apple, Technische Daten iPhone 18 Pro, abgerufen am 10.09.2026 · Produktabbildungen: Apple. Alle Angaben ohne Gewähr.


